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IMF setzt Prognose des Weltwirtschaftswachstums auf drei Proz

2019-10-17  

Der Internationale Währungsfonds (IMF) hat am Dienstag seine Prognose des Wirtschaftswachstums der Welt für das Jahr 2019 auf drei Prozent herabgesetzt. Dies geht aus dem eben veröffentlichten Bericht des IWF zur Wirtschaftsprognose (WEO) hervor. Im Juli waren die Schätzungen noch bei einem Wachstum von 3,2 Prozent gelegen. 

Die Chefvolkswirtin des IWF, Gita Gopinath, sagte auf einer Pressekonferenz im Hauptquartier des IWF, dass dies das geringste Wachstum sei, das die Weltwirtschaft seit der internationalen Finanzkrise zu verzeichnen habe: “Das Wachstum wird weiterhin durch das Errichten von Handelsbarrieren und zunehmenden geopolitischen Spannungen geschwächt.”

 

"Das Wachstum wird auch durch länderspezifische Faktoren in einigen Schwellenmärkten und durch strukturelle Probleme in den entwickelten Industriestaaten gedeckelt, wie zum Beispiel eine geringe Produktivität und eine alternde Bevölkerung".

 

Entwickelte Volkswirtschaften verringern weiter ihr langfristiges Wachstum, das dieses Jahr voraussichtlich nur noch 1,7 Prozent im Vergleich zu 2,3 Prozent im Jahre 2018 betragen wird. Das Wachstum in Schwellenmärkten und bei den Volkswirtschaften von Entwicklungsländern hat sich ebenfalls verlangsamt: von 4,5 Prozent im Jahre 2018 auf vermutlich 3,9 Prozent in diesem Jahr.

 

Der Oktoberbericht zur Wirtschaftsprognose hat auch die Vorausschau auf das Jahr 2020 korrigiert. Im Juli war noch von 3,5 Prozent die Rede, nunmehr von 3,4 Prozent.  Im April waren die Prognosen für 2019 noch bei 3,3 Prozent, die für 2020 bei 3,6 Prozent gestanden.

 

Nach Schätzungen des IMF würden die Handelsspannungen zwischen China und den USA das Wachstum der Weltwirtschaft bis zum Jahr 2020 um 0,8 Prozentpunkte reduzieren, wobei die für 15. Oktober und 15. Dezember angekündigten Zollerhöhungen bereits mitberücksichtigt seien. Sollten diese Zollerhebungen doch noch vermieden werden könnten, betrüge die Reduzierung lediglich 0,6 Prozent.

 

"Wir begrüßen alle Schritte zur Deskalation der Spannungen und Rücknahme der Handelsmaßnahmen, vor allem dann, wenn sie dazu beitragen, den Weg zu einer umfassenden und dauerhaften Einigung zu finden," so Gopinath.

 

Abgesehen von Spannungen im internationalen Handel als weitere Wachstumsrisiken warnte Gopinath davor, dass Verwerfungen in Zusammenhang mit dem Brexit die wirtschaftliche Entwicklung bremsen und eine zaghafte Erholung der wirtschaftlichen Entwicklung in Schwellenländern und der Euro-Zone behindern könnten.

 

"Um das Wachstum zu beleben, muss die Politik Handelsbarrieren abbauen und an deren Stelle dauerhafte Abkommen setzen, geopolitische Spannungen vermeiden und in der Innenpolitik Unischerheiten vermindern," so die Chefvolkswirtin des IWF.

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